Biolebensmittel in der Diskussion

Am 2. Mai findet im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2012 „Zukunftsprojekt Erde“ in Braunschweig eine Diskussion mit Experten aus Landwirtschaft und Wissenschaft zum Thema Biolebensmittel und regionale Wirtschaftskreisläufe statt. Ansatzpunkt der Diskussion sind Bioprodukte als erschwingliche Massenware.

Quelle: © Ilja C. Hendel für Wissenschaft im Dialog

Immerhin bietet mittlerweile fast jeder Supermarkt ein Biosortiment an. Doch inwiefern kann man sich als Verbraucher auf die Bio-Qualität verlassen? Welches Label steht tatsächlich für 100 Prozent Natur? Im Rahmen einer Diskussion wird Henning Noske von der Braunschweiger Zeitung als Moderator an Experten aus Wissenschaft, Landwirtschaft sowie aus Verbänden seine Fragen richten. Ebenfalls wird das Publikum die Möglichkeit erhalten, Fragen zu stellen. Im Anschluss können zwei Mitglieder aus dem Publikum Teil der Diskussionsrunde werden. Zwei Plätze sind hierfür reserviert. Die Einbeziehung des Publikums ist schon seit Langem Kenn- und Markenzeichen der Veranstaltungen aus der Reihe Wissenschaft kontrovers, zu der auch die hier beworbene Biolebensmittel-Diskussion zählt.

Worum geht es im einzelnen?
Um die Diskussion in einem kompetenten Rahmen stattfinden zu lassen, werden u.a. Dr. Julika Weiß vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin, Prof. Dr. Gerold Rahmann vom Johann Heinrich von Thünen-Institut in Westerau sowie der Vorsitzende des Bauernverbandes Braunschweiger Land Andreas Degender anwesend sein. Wer zusätzliches Interesse an weiteren Veranstaltungen hat, findet diese im Internet auf der Seite von „Wissenschaft im Dialog“. Unter anderem werden dieses Jahr auch Themen zu Klimawandel, seltenen Rohstoffen und Finanzwirtschaft angeboten. Mittelpunkt bilden jeweils moralisch-ethische und wissenschaftliche Argumente in Form interaktiver Diskussionsforen. Dieses Jahr stehen im Vordergund aller Veranstaltungen drei spezifische Fragen: Wie wollen wir leben? Wie sollen wir dafür wirtschaften? Und: Wie können wir unsere Umwelt erhalten? Die Wissenschaftsjahre werden gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Wissenschaft im Dialog (WiD) organisiert.

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